Newsletter 04/2011

Liebe Leserinnen und Leser!

Was bedeutet eigentlich „Effizienz“? Bei Gabler findet man folgende Definition:  „Beurteilungskriterium, mit dem sich beschreiben lässt, ob eine Maßnahme geeignet ist, ein vorgegebenes Ziel in einer bestimmten Art und Weise zu erreichen.“ Übertragen auf Personenmobilität könnte man dies ungefähr so interpretieren: Das vorgegebene Ziel ist die Beförderung von X Personen über Y Kilometer. Effizienz stellt den Ressourcen- bzw. Energieverbrauch dar, der für die Beförderung erforderlich ist. Je geringer der Ressourceneinsatz, umso höher die Effizienz.

Das sehen aber nicht alle so. Nicht der Bundestag, und auch nicht das hochkarätig besetzte Podium, welches im Rahmen der IAA am vergangenen Freitag über die ab Dezember geltende Energieeffizienzkennzeichnungspflicht für Pkw diskutierte. Gemäß der Verordnung wird nicht die Effizienz des Ressourceneinsatzes zur Personenbeförderung, sondern die Effizienz zur Bewegung des Beförderungsmittels gemessen. Sprich, es wird gemessen, wie viel Energie benötigt bzw. wie viel CO2-Ausstoß erzeugt wird, um das Gewicht des Pkw zu bewegen.

Je schwerer also das Fahrzeug bei gleichem Energieverbrauch ist, umso besser ist die Einstufung! Der VW-Vertreter in der Diskussionsrunde führte aus, dass man das Problem des neuen Touran noch in den Griff bekommen werde. Erfreulicherweise bringt er zwar weniger Gewicht auf die Waage und er verbraucht auch weniger. Doch dummerweise ist der Verbrauch nicht in gleichem Maße gesunken wie das Gewicht. Nun wird er schlechter eingestuft als der Vorgänger!

Ist halt dumm, wenn Ressourceneinsatz (Energie) mit Ressourceneinsatz (Gewicht) bewertet wird, und nicht mit dem damit gestifteten Nutzen. Oder ist die Personenbeförderung gar nicht der eigentliche Nutzen unserer Fahrzeuge? Hat die Verordnung vielleicht ein ganz anderes Ziel?

Ihr Michael Schramek

1. NiMo-Konferenz „deutschland intelligent mobil“ am 02./03. Nov. 2011 in Frankfurt

Das interdisziplinäre Kompetenz-„Netzwerk intelligente Mobilität e.V.“ veranstaltet am 02. und 03. November im Verkehrsmuseum in Frankfurt die erste Konferenz „deutschland intelligent mobil“.

Es wird aufgezeigt, wie sich die Rahmenbedingungen der betrieblichen Mobilität in den kommenden Jahren verändern werden, welche Herausforderungen es zu meistern gilt und was Betriebe und öffentliche Einrichtungen schon heute unternehmen können, um durch bedarfsgerechte Nutzung bestehender Mobilitätsressourcen im Sinne eines optimalen Mobilitätsmix sowie die Anpassung von Prozessen in punkto intelligenter Mobilität zukunftsfähig zu sein. Das Programm der Mobilitäts-Konferenz gibt in seiner einzigartigen Breite Einblick in alle wichtigen Aspekte betrieblicher Mobilität mit einer ausgewogenen Mischung aus strategischen Zukunftsthemen und praxisorientierten Workshops und Vorträgen. Hochkarätige Referenten beleuchten Themen wie intelligentes Fuhrparkmanagement, Carpooling, Telematik und Tourenplanung, Planung logistischer Netzwerke sowie Steuerung mobiler Mitarbeiter, zukunftsweisende Richtlinien im Travel Management sowie sinnvolle Reisevermeidung. Im Bereich des Fuhrparks geht es sowohl Pkw als auch Nutz- und Spezialfahrzeuge. Elektromobilität wird nicht isoliert betrachtet, sondern in den Gesamtkontext der betrieblichen Mobilität gestellt. Schließlich werden verschiedene Change Management – Elemente aufgezeigt, mit denen das Mobilitätsverhalten der Mitarbeiter mit dem Ziel effizienter Mobilität beeinflusst werden kann. Das Frankfurter Verkehrsmuseum bietet dieser Veranstaltung mit 100 Personen einen individuellen, zum Thema passenden Rahmen, kleinere Vorträge und Workshops finden in den Straßenbahnwaggons aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts statt.

Detaillierte Informationen zum Programm und zur Teilnahme sind auf der Homepage NiMo abrufbar.

zur Homepage

Aktuelles

MiniTax – den geldwerten Vorteil beim Dienstwagen senken und Steuern sparen

Noch bis zum Ende des Jahres haben Sie die Chance, den geldwerten Vorteil bei der Nutzung des Dienstwagen mit 1% Pauschalversteuerung deutlich zu senken. Dieses auf einem Urteil des Bundesfinanzhof 2008 beruhenden Verfahren kann erstmalig für 2010 und 2011 in der Praxis genutzt werden. Die Methode greift immer dann, wenn ein Arbeitnehmer nicht jeden Tag seine regelmäßige Arbeitsstätte z.B. aufgrund von externen Terminen und Dienstreisen, Fahrgemeinschaften, Außendiensttätigkeit, Homeoffice etc. mit dem Firmenwagen aufsucht. Durch die Nutzung von MiniTax können Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf einfachste Weise ihre Kosten deutlich senken. Wir berechnen Ihnen gerne individuell Ihre Potenziale.

weitere Informationen zu MiniTax

Wie viel Firmenwagen will und braucht der Berufseinsteiger?

Am 15.10.2011 veranstaltet das Netzwerk „Ideen³“ einen Tag der Ideen an der Uni Witten-Herdecke. Es werden ca. 100 Personen erwartet, überwiegend Studierende der Elite-Uni im Ruhrgebiet. EcoLibro wird sich mit seinen innovativen Mobilitätskonzepten der Diskussion mit den kreativen und innovativen Köpfen unter den zukünftigen Berufseinsteigern stellen. Unter dem Titel „Wie viel Firmenwagen will und braucht der Berufseinsteiger“ wollen wir im unmittelbaren Gespräch heraus finden, wie hoch die Akzeptanz von MobilityPolicy, Elektrofahrzeugen, WebKonferenz… wirklich ist. 

Weitere Informationen zu "Ideen3"

Mitarbeiter lieben Ökoautos – wenn die Anreize stimmen

Steigen Mitarbeiter wirklich auf kleinere Dienstwagen um, weil diese umweltfreundlicher sind?

 "Enable", das Magazin für Unternehmer, herausgegeben von der Financial Times Deutschland, stellt in seiner neuesten Ausgabe fest, dass dies möglich ist, wenn man die Mitarbeiter richtig motiviert.
Mit Beispielen aus der Paxis zeigen u.a. auch EcoLibro in dem Bericht auf, wie erfolgreiche Wege ausehen können.
Mehr zu diesem Thema (ab Seite 22) und weitere interessante Informationen zu internem CarSharing und CarPolicy finden Sie hier.