Michael Wedler

Statement zu Vortrag 5:
Mobilitätsbudget für Mitarbeiter mit und ohne Dienstwagen: Jähes Ende einer spannenden Idee oder jetzt erst recht?

Ausgangsidee:
Mobilitätsbudgets erhöhen für Beschäftigten-Zielgruppen, die bereits Privilegien wie Dienstwagen genießen, die Wahlfreiheit und helfen Mitarbeiter*innen sowie Betrieb reale Kosten (Steuern, Abgaben) zu sparen.

Integrierter Ansatz:
Andersherum kann ein reiches Buffet verschiedener Mobilitätsoptionen auch einen allgemeinen Incentive-Katalog bereichern. Diese oftmals freiwilligen Leistungen des Betriebes erhöhen die Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit (Arbeitnehmermarkt)

Aktuelle Fragen mit Corona:
Dreht sich nach Corona der Arbeitsmarkt wieder in Richtung Arbeitgeber, erwarten Mitarbeiter weniger zusätzliche Leistungen von Ihrem Betrieb?

Wird sich aus den Erfahrungen in der Corona Zeit das Mobilitätsverhalten dergestalt nachhaltig ändern, so dass Beschäftigte individuelle anstelle der bisherigen pauschalen Zuschüsse zu ihrer dienstlichen und privaten Mobilität benötigen? Brauchen wir dann dafür umso mehr intelligente Applikationen, die diese komplizierter werdende Materie (Steuern, Schnittstellen) für die Betriebe geräuschlos verwalten?

 

Ausbildung

 

1989-1992

Universität Göttingen, Studium der Ökosystemwissenschaften, Fakultät für Forstwissenschaft,
Abschluss Diplom-Forstwirt

1993-1995

Referendariat höherer Landesdienst Niedersachsen, Assessor des Forstdienstes

   

Beruflicher Werdegang

 

1995-2000

Geschäftsführer Expo2000 - Projekt WeltForum Wald
(regionales Modellvorhaben zur Weltausstellung 2000 in Hannover)

2000-2003

EU-Berater für die Landkreise in Niedersachsen (Bezirksreg. Lüneburg, Wirtschaftsförderung, EU-Förderprojekte)

2003-2008

Niedersächsische Landgesellschaft mbH (Leiter Regionalentwicklung, Regionalmanagement, Stadtentwicklung)

seit 2008

Seniorberater und Bereichsleiter bei B.A.U.M. Consult

   

Arbeitsschwerpunkte

 

Strategische Beratung zur Energiewende und Mobilitätswende auf Regierungs-, Kommunal-, und Unternehmensebene

Erstellung von Mobilitätskonzepten, Elektromobilitätskonzepten, Stadt- und Regionalentwicklungskonzepten, Regionalmanagement, Regionalmarketing; Aufbau von Unternehmenskooperationen (Wertschöpfungsketten / Clustermanagement), mit Schwerpunkt im Bereich erneuerbare Energien; Evaluation und Monitoring von Programmen, Prozessen und Projekten

Wertschöpfungskettenmanagement am Beispiel regionale Energieversorgung: Regionale Demonstrationsprojekte zur Weltausstellung 2000 inkl. internationaler Kongresse, Fundraising Bauvorhaben

Prozessmanagement: Regionalmanager für verschiedene Regionen zur ländlichen Entwicklung

 

Relevante Projekte

Mobil.Pro.Fit: Betreuung mehrerer Mobil.Pro.Fit Regionen in der betrieblichen Beratung und Gesamtsteuerung (z.B. Berlin, Karlsruhe, Stuttgart)

Mobil-gewinnt.de Wettbewerb des BMVI und BMU, Projektträgerschaft und Wissensmanagement und Öffentlichkeitsarbeit

3mobil – überbetriebliches Mobilitätsmanagement im ländlichen Raum

Strategische Beratung von Großunternehmen zur Einführung Betriebliches Mobilitätsmanagement (DAIMLER, infineon)

Fleat - betriebliche Flottenberatung

Mobilitätskonzepte Würzburg, Ebersberg, Dachau

Klimaschutzkonzepte Hennigsdorf (inkl. Mobilität), Landkreis Neu-Ulm, Untermain (Landkreis Aschaffenburg und 3 Städte), etc.

Regionalmanagement Ebersberg, Schwerpunkt Energie und Klimaschutz

100% Masterplan Kommune: Regionale Wertschöpfungseffekte durch Gebäudesanierung sowie Modelldörfer im Lkr Lüchow-Dannenberg

Klimaschutzkonzepte Hennigsdorf (inkl. Mobilität), Landkreis Neu-Ulm, Untermain (Landkreis Aschaffenburg und 3 Städte) u.a. Regionen

 

Links

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