Kommunale Mobilitätskonzepte

Die betriebliche Mobilität von Stadt- und Kreisverwaltungen und ihren Betrieben ist vielschichtig und komplex.

Die Verantwortung ist weitestgehend dezentralisiert, unter dem Schlagwort "Budgetverantwortung" ist jedes Amt für die Beschaffung und Bewirtschaftung der eigenen Fahrzeuge und anderer Reisemittel, wie Bahn- und ÖPNV-Tickets, sowie für den Einsatz von Privatfahrzeugen gegen Kilometergelderstattung verantwortlich. Vereinzelt sind Teile des Beschaffungsprozesses in der Vergabestelle zentralisiert, doch ist diese meist nur ausführendes Organ für das, was zuvor mit der Perspektive des einzelnen Nutzers definiert wurde. In der Personenmobilität dominiert die Nutzung des vermeintlich für die Stadtverwaltung günstigen Privat-Pkw gegen Kilometergelderstattung. Offiziell hat die Nutzung verfügbarer Dienst-Kfz oder des ÖPNV Vorrang, in der Praxis setzt sich der Mitarbeiter aber ohne Prüfung von Alternativen in seinen Pkw und rechnet im Nachhinein ab, wobei zusätzlich zu den Kilometergelderstattungen für die Kommune noch Versicherungs- und/oder Schadenskosten in erheblichem Umfang hinzukommen. Die wenigen Poolfahrzeuge, entweder kostenintensiv durch Personal oder mit geringen Auslastungsgraden über Outlook oder vergleichbare Systeme disponiert, haben meist das Image, dass sowieso keines zur Verfügung steht, wenn man es braucht.
 
Viele Analysen bei Kommunen zeigen, dass gerade das Mobilitätsprofil von Stadtverwaltungen und ihrer Eigenbetriebe aufgrund Ihrer lokalen Fahrtziele und den daraus resultierenden kurzen Fahrtstrecken optimal für die Nutzung von Elektrofahrzeugen geeignet ist. In der Regel haben über 90% der Fahrten eine maximale Fahrtstrecke von 80 km je Fahrt und können somit einfach mit Elektrofahrzeugen durchgeführt werden. Hinzu kommt, dass die meisten Fahrten mit wenig Gepäck und oftmals auch nur mit einer Person erfolgen, sodass insbesondere kostengünstige elektrisch angetriebene Kleinstfahrzeuge genutzt werden können. Auch eine Verlagerung von Fahrten auf das Zweirad wie Pedelec oder Lastenpedelec stellt eine sinnvolle alternative für Fahrten innerhalb von Städten dar. Hinzu kommt noch, dass somit Parkplatzprobleme oder Staus vermieden werden können. Ein weiteres Angebot stellt die Kombination von CarSharing in Verbindung mit dem kommunalen Fahrzeugpool dar. Während tagsüber werktags die Fahrzeuge für kommunale Dienstfahrten eingesetzt werden, können am Abend und Wochenende die Fahrzeuge als (E-)CarSharing Fahrzeuge eingesetzt werden. Die Fuhrparkkosten können so reduziert werden. 

Ihr Ansprechpartner

Knut Petersen
Tel: 02241-26599-0
Fax: 02241-26599-29
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