Mobilitätskonzepte für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

Stellplatz- und kostenreduziertes Bauen: Wir schaffen attraktive Alternativen zum privaten Pkw

Sowohl die Errichtung von Tiefgaragenstellplätzen für Neubauten in Innenstadtlagen als auch die flächenintensive Bereitstellung oberirdischer Stellplätze insbesondere in den Randlagen größerer Städte sind mit hohen Kosten verbunden. Außerdem läuft der Flächenverbrauch einer lebenswerten und nachhaltigen Stadtgestaltung zuwider. Attraktive Alternativen zum privaten Pkw verringern den Bedarf dieser und erlauben ein Unterschreiten der Stellplatzvorgaben der jeweiligen Stadt.
Günstigere Miet- und Kaufpreise der neu errichteten Wohnungen, in Kombination mit der Möglichkeit einer nachhaltigen und günstigen Mobilität der BewohnerInnen, sind starke Argumente in der Vermarktung der Immobilie. Elektrifizierte Zweirad- und Carsharing Angebote fördern zudem die Elektromobilität und werden somit von Anfang an als Teil des Energiekonzepts der Immobilie betrachtet.

Ziel unserer Mobilitätskonzepte ist es daher, die Möglichkeiten, die die Stellplatzsatzungen der jeweiligen Stadt zum stellplatzreduzierten Bauen enthalten, auszuschöpfen und damit einen Beitrag zum Bau nachhaltiger Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie zur Verkehrswende zu leisten: kostensparend, umweltschonend und lebenswert.

Unser Mehrwert für Sie

Sie erhalten ein umfassendes, passgenaues Mobilitätskonzept, mit dem sie die Möglichkeiten der Stellplatzsatzung ausschöpfen und somit die Baukosten senken können. Dabei werden nicht nur aktuelle, sondern auch zukünftige Mobilitätsangebote und lokale Gegebenheiten berücksichtigt. Basierend auf umfassenden Analysen auf verschiedenen Ebenen, zeigen wir detailliert Wege für eine nutzenoptimale und nachhaltige Entwicklung der Immobilie/des Quartiers auf.

Unser gemeinsamer Weg dorthin

Zunächst erfolgt eine Einarbeitung in die konkreten Bestimmungen der vor Ort geltenden Stellplatzsatzung, insbesondere in die darin enthaltenen Stellplatzvorgaben (Pkw, Fahrräder) sowie den Möglichkeiten zur Stellplatzreduzierung. Stellplatzsatzungen unterscheiden sich von Stadt zu Stadt und weisen gelegentlich selbst innerhalb einer Stadt stadtteilspezifische Regelungen auf. Durch eine ausführliche Standortanalyse inklusive kartographischer, bildlicher und textlicher Darstellung der infrastrukturellen Gegebenheiten bzw. Rahmenbedingungen für die unterschiedlichen Verkehrsmittel und Mobilitätsangebote wird der Ist-Zustand der infrastrukturellen Gegebenheiten festgestellt und analysiert.

Anschließend werden periodisch aufgesuchte Ziele nach ihrer Erreichbarkeit und Notwendigkeit eines Pkws für diesen Zweck analysiert. Dabei werden sie nach Dauer des Aufenthalts am Zielort unterschieden, da nur für kurze Aufenthalte (z.B. Besorgungsfahrten) ein stationsbasiertes Carsharing sinnvoll ist. Außerdem wird die Abdeckung von Wegen des täglichen Bedarfs durch den Umweltverbund betrachtet, um die Nachfrage nach Nahmobilitätsangeboten abzuleiten. Dort, wo für regelmäßig stattfindende Fahrten mit langen Standzeiten am Ziel (z.B. tägliche Arbeitswege) kein Pkw erforderlich ist, sondern auf andere Alternativen zurückgegriffen werden kann, werden Mobilitätsangebote, die den BewohnerInnen einer Immobilie angeboten werden, auf eine deutlich höhere Akzeptanz stoßen als an Orten, wo dafür auf den eigenen Pkw nicht verzichtet werden kann.

Neben den Verkehrsmittelwahlmöglichkeiten sind auch die sozio-strukturellen Merkmale der (zukünftigen) GebäudenutzerInnen wichtige Erklärungsfaktoren für Mobilitätsbedürfnisse bzw. Mobilitätsverhalten. In Folge einer Milieustrukturanalyse wird insbesondere die Akzeptanz bestimmter Mobilitätsangebote her-geleitet. Somit können Wirksamkeit und Mengengerüst hinsichtlich Stell-platzbedarf und die damit verbun-denen Kosten abgeleitet werden.

 

Die Ergebnisse der genannten Analysen erlauben eine Ableitung von Maßnahmen in den Handlungsfeldern Infrastruktur, Mobilitätsangebote, monetäre Anreize sowie Kommunikation/Information für das Mobilitätskonzept, einschließlich der Quantifizierung und einer monetären Bewertung.


Im finalen Schritt erhalten sie ein schriftliches Mobilitätskonzept, welches Ihnen direkt als Anlage zum Bauantrag dient. Bei Bedarf unterstützen wir Sie bei der Präsentation des Konzepts sowohl bei der zuständigen Baubehörde als auch gegenüber zu beteiligenden EntscheiderInnen in Ihrem Hause.

 

Ein Angebot des Bereichs

 



Ihre Ansprechpartner 

Michael Schramek 
Bereichsleiter SWL

Henrik Kavermann 
Projektmanager Immobilienwirtschaft




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